Fermentieren, einfach mal ausprobieren!

Seit einigen Jahren erleben fermentierte Nahrungsmittel eine Renaissance. Köche, auch Sterneköche lieben es, zu fermentieren. Kombucha, Kefir, Kimchi, Sauerkraut und Co werden wegen ihrer gesundheitsfördernden Eigenschaften, aber auch wegen des Geschmacks immer lieber verspeist.

In diesem wunderbaren Buch findet man die wichtigsten Fakten und Rezepte über Fermentieren. Rezepte mit fermentierten Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen, Milchprodukten, Getreide und Brot, Fleisch und Fisch. Es gibt ein eigenes Kapitel: Kochen mit fermentierten Lebensmitteln.Die Gerichte sind ausnahmslos verführerisch.

So wunderbare und traditionelle Rezepte, wie indische Dosas (mit Linsensprossen), eine Sauerteigpizza, Pannettone Orignale haben wir ausprobert und das Buch als absolut genial befunden. Durch Fermentieren wird übrigens auch Gluten abgebaut, weswegen ein selbstgebackenes  Sauerteigbrot auch von Menschen mit Glutesensitivität oft besser vertragen wird. Die Nährstoffe werden durch Fermentation besser aufgeschlossen.

Garnelenpaste, Worcestersauce, nach solchen Rezepten habe ich gesucht und in diesem Buch kommen sie sehr authentisch herüber. Man merkt, die Autorin hat diese Rezepte oft hergestellt. Die Fotos verführen dazu, gleich in die Küche zu stiefeln und loszulegen.

Fermentieren kann man übrigens  in jeder Küche, auch wenn sie noch so klein ist. Hier ein Kimchi-Rezept aus dem Buch von Seite 60 (Originaltext). Danke dem Verlag für die Erlaubnis, es abzudrucken.

Kimchi

Ergibt 1 Einmachglas mit 1 Liter Fassungsvermögen

Gesamtdauer: Vorbereitung 20 Minuten + Abtropfen

3 Stunden + Füllen 30 Minuten + Ziehenlassen bei

Zimmertemperatur 5 Stunden + Fermentation 3 Tage

+ Kühlung 3 Tage

Diese aus Korea stammende Spezialität aus eingelegtem Kohl wird vorwiegend als Beilage gereicht, aber auch zum Würzen von Suppen und Reisgerichten verwendet. Da sich durch das Fermentieren Textur und Geschmack von jeder Art Blattgemüse positiv verändern, sollte man auch über den Rand der Kohlkiste hinausdenken und sich an eigene Kombinationen wagen (siehe Kimchi-Variationen auf der folgenden Seite). Der Salzanteil sollte etwa 3 Prozent des Gewichts von Kohl oder anderem Gemüse betragen.

1 Kopf Chinakohl (ca. 1,1–1,2 kg), äußere Blätter entfernt

3 EL unbehandeltes feines Meersalz

250 g Daikon-Rettich oder Speiserübe, geschält

250 g Karotten, geschält

1 Stück (21⁄2 cm) frischer Ingwer, geschält

4 Frühlingszwiebeln

4 Knoblauchzehen

1 Den Kohl vierteln und den harten Strunk herausschneiden. Das Salz zwischen die einzelnen Kohlblätter verteilen, damit der Kohl Wasser zieht. Die Kohlviertel in eine große Schüssel legen und 3 Stunden abtropfen lassen.

2 Rettich, Karotten und Ingwer grob reiben, die Frühlingszwiebeln in 2 cm lange Stücke, den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Alles in einer Schüssel mit der Chili-Knoblauch-Paste und der Fischsauce vermischen.

3 Das Salz mit gefiltertem Wasser von den Kohlblättern abwaschen. Die Blätter in grobe Stücke schneiden oder die Viertel ganz lassen.

4 Falls die ganzen Viertel verwendet werden, etwas von der Chilimischung zwischen die Kohlblätter verteilen. Bei zerkleinerten Blättern diese einfach mit der Chilimischung vermengen. Den Kohl samt der Flüssigkeit in ein 1-l-Einmachglas geben und leicht stampfen, damit er mehr Flüssigkeit zieht. Wenn nötig, etwas Basis-Salz-lake darübergießen, der Kohl sollte komplett in Lake liegen. Den Kohl beschweren, damit nichts davon an die Oberfläche treten kann, und einen Deckel auflegen. Bei Zimmertemperatur 5 Stunden fermentieren lassen, dann mindestens 3 Tage an einen kühleren Ort stellen (am besten bei 15–16 Grad). Anschließend das Glas verschließen und kalt stellen. Dieses Kimchi ist nach 3 Tagen genussbereit. Durch längeres Fermentieren wird es immer kräftiger. Es hält sich bis 1 Monat.

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Vegane Schokoladenrezepte

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Mit unkomplizierten Rezepten bietet das Buch wunderbaren Genuss: süß und salzig. Nein, ich in kein Veganer, bei Süßigkeiten verzichte ich aber gerne auf Eier und Milchprodukte. Da kommt diese Buch gerade recht.

Das Buch ist klar strukturiert und übersichtlich aufgebaut. Bei jedem Rezept finden wir Icons, die auf einen Blick verraten, ob es glutenfrei, zuckerfrei oder sojafrei ist. Das ist sehr hilfreich zur schnellen Orientierung, besonders wenn man Gäste hat, die nicht alles essen dürfen.

Nach einer Einführung zum Thema, welche Zutaten man zum Schokolade machen braucht, wird erklärt, wie Schokolade hergestellt und richtig verarbeitet wird. Dann folgen zuerst die Rezepte mit Schoko-Aufstrichen, wie Erdbeer-Schoko-Aufstrich und veganes Nutella (himmlisch). Weiterhin finden wir Kekse, Cupcakes, Browies und Plätzchen, ein Kapitel für Kuchen, Torten und Cheesecakes, Marzipan-Schoko-Riegel, und ein Schokoladen-Foccacia mit Rosmarin und Meersalz. Alles ohne Mlchprodukte und Ei. Die Bounties habe ich mehrfach hergestellt, preiswerte Zutaten und leicht herzustellen!

Die Zutaten sind in fast jedem Supermarkt zu finden, Angaben zum Schwierigkeitsgrad und zum Zeitaufwand erleichtern die Planung. Weil die Soja- und glutenfreien Rezepte mit Symbolen gekennzeichnet sind, erkennt man schnell: viele Rezepte sind sojafrei.

*ich habe bei einigen Rezepten das Weizenmehl mit Buchweizen ausgetauscht und das ging gut. Das muss jeder selbst raus finden. Oder wer gar keinen Weizen essen kann, tauscht gegen ein glutenfreies Mehl aus dem Supermarkt aus.

Superfoods ja oder nein?

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Superfoods sind Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte, welche im Verhältnis zu den Kalorien optimal ist. Da wären neben in Deutschland wachsenden Aroniabeeren, Sanddorn, Maulbeeren, Kirschen oder Äpfel auch Gewürze wie Oregano, Knoblauch, Wildpflanzen wie Löwenzahn, Samen, wie Hanfsamen und Gemüsesorten wie Grünkohl.  Aus den warmen Ländern kommen Granatapfel, die Maccawurzel, Chiasamen und andere hinzu. Diese Nahrungsmitel können uns neue Energie geben und gesundheitliche Probleme lindern, daher empfehle ich sie bei meinen Ernährungsgesprächen.Fühlt  ein Kunde sich matt und braucht mehr Energie, so tut ein Superfood-Smootie gut.

„Superfood-Säfte“ und “Superfood-Smoothies“ und „Superfoodküche“ von Julie Morris sind 3 tolle Bücher. Die Autorin ist verrückt auf Superfoods und kombiniert frisch (entsaftetes) Obst und energiegeladenes  Gemüse geschickt mit gefriergetrockneten Superfoods, wie Maquibeeren- oder Algenpulver. Neben Smoothies und Säften, die speziell auf das Reinigen und Entgiften des Körpers ausgelegt sind, finden sich Rezepte für schnelle Erholung & Neustart. Die Autorin erklärt bei jedem Rezept, warum es uns Power gibt und hat dabei einen sehr sympathischen Schreibstil.

Zwar sind die Superfoods, wenn man sie als Pulver gefriergetrocknet kauft, auf den ersten Blick teuer, aber man nimmt davon nur 1 Teelöffel oder einen Esslöffel. Allein schon die Tatsache, das ein Bio-Apfel gerne seine 50, 60 Cent kostet relativiert die Preise für Superfoods schnell und sie haben eine messbar hohe Nähststoffdichte.

Die Autorin arbeitet im Saftbuch mit einem einfachen Entsafter (unter 200 Euro) und im Smoothie-Buch mit einem Hochleistungsmixer, was man im Vorfeld wissen solte. Sie gib aber auch wertvolle Tipps, wie man ohne Entsafter klarkommt.

In den Büchern finden wir großartigen Rezepte und wundeschöne Bilder,  sehr durchdacht. Die Rezepte in allen Büchern sind vegan, also ohne Milchprodukte, Eier oder Fleisch und daher auch gut für Figur und Umwelt. Wer sich für Superfoods interessiert sollte einen Blick in die Bücher beim Verlag nehmen. Hier ist der Link.

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Hypersensibel?

Haben sie einen Mitarbeiter der sich lieber zurückzieht um seine Arbeit zu erledigen, gute Ergebnisse liefert, aber im Team keine Vorträge halten mag? Oder kennen sie das von sich selbst?

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Dies Buch (klick) von Elaine N. Aron, welchem eine Menge an wissenschaftlichem Material zugrunde liegt, ist dann ein absolutes MUST! Das intensive Arbeitsbuch war in den USA ein Bestseller. Tiefgründig und gut lesbar lädt es zur Beschäftigung mit dieser Gabe ein und verspricht einen Gewinn an Selbsterkenntnis. Arbeitet man damit, wird man Tage oder eher Wochen zubringen. Ziel ist, mit sich selbst und der eigenen Hochsensibilität besser klar zu kommen und möglicher Weise sein Leben oder das von Mitarbeitern und Freunden rückwirkend anders zu interpretieren.

Jeder Mensch hat eine ihm eigenen Reizstärke, bei der er sich wohlfühlt. Sind die Reize zu stark, ist man übererregt, sind sie zu schwach fühlt man sich gelangweilt. Hiermit sind nicht nur Reize gemeint, die von außen kommen, wie Lärm, starkes Licht oder auch Gerüche. Auch Reize, die von innen kommen, können eine Übererregung auslösen und sei es, dass man in eine Person verliebt ist. Dazu gibt es hier (klick) ein eigenes wunderbares Buch der gleichen Autorin.

Gerade die klugen, kreativen Menschen sind öfters hochsensible Personen (HSP), wobei dies angeboren zu sein scheint. HSP werden länger beobachten, Informationen sehr gründlich verarbeiten, tiefer und gründlicher nachdenken, bevor sie etwas entscheiden (weil sie vieles berücksichtigen müssen); sie sind schneller übererregt und erleben sowohl Schmerz, als auch Freude intensiver als normalsensible Menschen.

Und nein, es ist keine Krankheit oder keine Beeinträchtigung. Wenn man damit leben lernt, kann man sein Leben eben anders genießen. Welchen Nutzen hat hierzu dieses Buch? Die wichtigsten Merkmale von HSP werden vorgestellt. Meist handelt es sich bei den Fallbeispielen um Menschen, die die Autorin in ihren über 1000 persönlichen Interviews kennengelernt hat.

Ziel des Buches ist u. a., durch ein Verständnis der Hochsensibilität sein Leben/ das einer anderen Person neu zu bewerten und eine bessere Lebensqualität mit der Sensibilität zu finden, sein Leben darauf einzurichten.

Ich selbst beobachte, unter meinen jungen Patienten/Teilnehmern der Qigongkurse zunehmend HSPler. Denn es ist für sie wichtig, zu lernen, sich zu entspannen. Qigong eignet sich dazu hervorragend. Nicht nur für Psychologen ein wichtiges Buch, sondern für jeden, den das Thema interessiert!

Und wer Englisch kann, sollte dies Video (klick) mit der Autorin selbst anschauen.

Hier (klick) gibt es ein deutsches Video zum Thema Hochsensibel/Hochsensitivität und Hochintelligent/Vielbegabt.

Heile deinen Darm und werde schlank

Heile deinen Darm und werde schlank Wer sich dauerhaft gesund ernähren will und schlank sein mag, braucht einen einfachen Weg dahin. Mein Blog hat zum Ziel, dir zu helfen, dich wohler zu fühlen, gesund zu bleiben/zu werden und dabei ist die darmgesunde Ernährung wichtig. Ich habe zunehmend Paienten die sich darmgesund ernähren wollen und hierzu meine profesionelle Beratung wünschen. Was aber ist „darmgesund“? Ein darmgesunder Mensch hat eine stabile Darmflora, ein gut arbeitendes Immunsystem, denn das Immunsystem sitzt zu 80 % im Darm. Das Immunsystem ist auf die Gesundheit des Darmes angewiesen. Nahezu 80% aller Immunzellen sitzen im Darm.  Die Abhängigkeit beider Systeme liegt in ihren spezifischen Aufgaben begründet, die von den Mikroorganismen in der Darmschleimhaut erfüllt werden. Ohne einen gesunden Darm kann das Immunsystem den Schutz des Körpers nicht gewährleisten. Um diese Zusammenhänge besser zu verstehen, hat K. M. Swift hat in den USA Pionierarbeit geleistet. Sie beschreibt gemeinsam mit Joseph Hopper die SWIFT-Diät, die einerseits den Namen der Erfinderin trägt, aber auch das Wort Swift als Sinnträger nutzt. Swift bedeutet: schnell, rasant, zügig, rasch und beschreibt das schnellle Einsetzen der Wirkung dieser glutenfeien, gemüselastigen Ernährungsweise, die auf die Verbesserung der Darmflora abzielt und dabei eine gesunde Gewichtsregulation mit sich bringt und Kraft schenkt.

Das Thema Darmgesundheit erhält weltweit auch in der Wissenschaft immer mehr Beachtung. Wir haben etwa 1,5 kg Darmbakterien; unser Körper ist ein richtiger Bakterienzoo! Neueren Studien zufolge verfügen schlanke Menschen über andere Darmbakterien als übergewichtige. Die Autoren zeigen, wie wir unsere Darmflora durch verbesserte Essgewohnheiten verändern und dadurch ohne Stress und sanft abzunehmen. Indirekt züchten wir durch unsere Ernährung unseren eigenen Bakterienzoo, können durch unsere Ernährung bestimmte Bakterien „anfüttern“ und andere „aushungern“. Der Leser findet in diesem Buch eine 4-Wochen-Kur mit Menüplänen, Rezepten, Sportübungen und Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil, für eine dauerhafte Gewichtsabnahme sowie bessere Haut. Zudem finden wir einen umfassenden Bezug auf wissenschaftliche Studien, die anschaulich belegen, dass es sich hier um ein fundiertes Ernährungskonzept handelt. In dem Buch wird auch genau beschrieben, worauf z. B. Allergiker oder Menschen mit Lebensmittelsensitivität (gegen Obst oder Weizen) achten sollten. Denn diese kommen mit den meisten Kuren nicht klar, weil sie kaum Obst essen und in viele Kuren beruhen auf Obst. Mehr Infos zum Buch gibt es hier. Ingesamt empfiehlt sich neben dem Buch die Beratung durch einen in glutefreier Ernährung erfahreren Ernährungsberater/Heilpraktiker. Wer noch etwas mehr Wissenschaft braucht, darf gerne hier(klick)lesen. Hier(klick) gibt es auch noch gute Infos

Hochsensibilität in der Liebe

Dies Buch beschreibt, worin die Unterschiede zwischen hochsensiblen Personen (HSP) und Nicht-HSP in Bezug auf die Liebe sind. Die Autorin, Elane N. Aron, selbst hochsensibel, ist Wissenschaftlerin und hat erst nach vielen Jahren durch eine Bemerkung ihrer Psychotherapeutin herausgefunden, warum sie sich oft „falsch“ und „ungut“ fühlt: sie ist hochsensibel.

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Grundsätzlich haben viele HSPler Angst vor der Nähe einer Beziehung, weil sie ihre Gefühle sehr intensiv erleben. Daher bleiben sie vielleicht viele Jahre alleine oder nehmen sich lange Zeit, um die Person zu prüfen, die sie lieben.

Im Buch finden sich Tests, die bei der ersten Selbsteinschätzung helfen. Elaine N. Arons  Buch über Hochsensibilität beantwortet wichtige Fragen: Welche Gefühle werden ausgelöst, wenn sich Hochsensible verlieben? Wodurch kann Stress reduziert werden?  Und wie können beide Partner glücklich werden – egal, ob einer oder beide hochsensibel sind?

Wertvolle Übungen und Handlungsempfehlungen in diesem Buch ermöglichen eine veränderte Sicht auf das eigene Leben, oder das eines geliebten Menschen. Beim Lesen/Durcharbeiten des Buchs wächst die Akzeptanz, des eigenen Anders-Seins oder des Anders-Seins des Partners.

Man bekommt viele Hinweise und Anregungen, wie Beziehungs-Probleme in der Vergangenheit entstanden sind, was man ändern kann, wie man sich verlieben kann, wie man eine gute Beziehung aufbauen kann und wie man in Zukunft besser Grenzen zieht und auf seine eigenen Bedürfnisse achtet, denn HSP kümmern sich gerne um die Bedürfnisse von Anderen. Sie spüren die Bedürfnisse von Anderen sehr schnell, wollen, dass der Andere (z. B. Partner) sich wohl fühlt und vergessen darüber oft ihre eigenen Wünsche. Sie haben auch stärkere Verlustängste als normalsensible Menschen, denn sie wissen ja, wie lange es dauern wird, bis sie ihr Herz wieder einem anderen Menschen öffnen können.

Ein tolles Buch für all diejenigen Sensiblen unter uns, die wissen wollen, wie sie sensible Liebe am Besten leben können! Die Daten zum Buch finden Sie hier (klick).

Wie der Weizen uns vergiftet: Der Ratgeber für Glutensensitive

https://www.m-vg.de/mediafiles/9783868834772_Amazon.jpg Wenn wir den Weizen aus unserer Ernährung verbannen, fühlen wir uns fitter und bleiben länger jugendlich. Der Wissenschaftsjournalist Julien Venesson erklärt in seinem Buch, warum das so ist. Schätzungen zufolge hat jeder dritte bis vierte Europäer eine Weizensenstivität, was keine Allergie im eigentlichen Sinne ist. Symptome, wie Kopfschmerzen, Gelenkprobleme, Übergewicht oder Bauchbeschwerden können uns bei einer Weizensensitivität quälen. Allerdings kann eine Weizensensitivität auch ganz unbemerkt unsere Leistungen senken, ohne das wir eine Verbindug zu unserer Nahrung erkennen, dan sind wir müde, schlapp, haben shlechte Laune oder gar eine depressiver Stimmung. Wie läßt sich erklären, dass Weizen eine so starke negative Wirkung haben kann?

Wir essen nicht mehr den gleichen Weizen, wie unsere Urgroßväter. Der Weizen wurde in den 60ger Jahren genetisch verändert. Zwar war der Gedanke hinter dieser Zuchtauswahl ein guter, nämlich Erntesteigerungen zu bewirken. Dabei wurde ein Weizeneiweiß, das Gluten anteilmäßig gesteigert. Gluten ist dafür zuständig, dass ein Kuchen locker wird und schön aufgeht. Aber: Gluten fährt die Insulinproduktion schnell hoch und schwäch auf Dauer die Bauchspeicheldrüse. Zudem kann Gluten die Darmdurchlässigkeit erhöhen, was eigentlich nicht sein soll. Wie all das geschieht wird in diesem Buch erklärt. Das Lesen dieses Buches stimmt nachdenklich und man sollte sich Zeit dafür nehmen, um das ganze Ausmaß für unsere tägliche Ernährung zu begreifen. Die vielen hundert Quellenangaben zeigen, dass der Autor sich sehr ernsthaft mit dem Thema befasst hat. Der Autor empfiehlt in diesem Buch den Weizen stark zu reduzieren oder gar wegzulassen. Er geht damit nicht konform mit den Empfehlungen der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“, die den Genuss von 3 – 5 Scheiben Brot (150 – 250 g) empfiehlt.

Wieso bleiben die Gelenke ohne Weizen jünger?? Derzeit gibt es 2 Theorien über das Altern. Die eine Theorie besagt, dass im Körper instabile Moleküle entstehen, die freien Radikale, die die Zellen schädigen. Je nachdem, wie wir leben, haben wir mehr oder weniger instabile Moleküle. Die Theorie 2, die der „Glykation“ (Verzuckerung) besagt, dass durch die Kombination von Protein und Zucker im Körper ein modifiziertes Protein entsteht. Wenn die Glykation mit den Jahren voranschreitet, ändert sich die Form unserer Proteine, sie altern sozuagen und beeinträchtigt alle Lebensvorgänge. Forschungen deuten darauf hin, dass die Glykation eine wichtigerer Rolle beim Altern spielt, als die freien Radikale. Wenn der Blutzucker dauerhaft hoch ist, reagiert er mit allen Proteinen und bildet AGE (Advanced Glycation Endproducts). ACE wird mit dem Urin ausgeschieden oder lagert sich im Körper, z. B. in den Gelenken an. Wie auf der Ebene der Gelenke der Knorpel abgebaut wird, erklärt der Autor des Buches gut verständlich. Mehr Infos zum Buch gibt es hier(klick).

Wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt, kann man messen. Das Elf-Uhr-Loch nach einem Frühstück mit Brötchen zeigt an, dass der Blutzucker zuerst schnell nach oben gestiegen ist, um Elf Uhr dannl in den Keller geht. Die Brötchen haben zuerst den Blutzucker ansteigen lassen und dann fällt er wieder schnell ab. Wieso? Weißbrot hat einen Glykämische Index (GI) von 96, ein Apfel hat den GI von 38. Wieso also nicht einen dicken Apfel zum Frühstück? Wie wäre es denn mit diesem (klick) leckeren, warmen, nahrhaften Frühstück, um die Gelenke jung zu halten ?